Donnerstag, 11. Februar 2010

Wie die Kasse versucht, den "Kunden" ins Netz zu bekommen

Zumindest die DAK-"Kunden" haben bis zum 15. März 2010 Zeit, ihre Zusatzbeiträge zu bezahlen. Freilich versucht die DAK auf verschiedene Weise, zum frühzeitigen Zahlen zu verlocken. Am bequemsten wäre dabei die Einzugsermächtigung, so die DAK. Allerdings mehr für die Kasse und nicht für den Beitragszahler. Daher lockt die Kasse mit verschiedenen Vergünstigungen, nämlich einem Nachlass bei jährlichem oder halbjährlichem "Abruf" - ein herrliches Wort für eine Zwangsgebühr - oder aber mit einer kostenlosen Auslandsreisekrankenversicherung. Dabei verschweigt die Kasse jedoch, dass im EU-Ausland bereits der volle Versicherungsschutz gilt, was man daher durchaus als arglistige Täuschung des Beitragszahlers ansehen kann.

Natürlich sollte man auf ein solches "Angebot" nicht eingehen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das System "Zusatzbeitrag" im Laufe des nächsten (halben) Jahres auf politischem oder gerichtlichem Wege gekippt wird. Wer weiß, ob man sein Geld dann wiedersieht.

Man sollte vielmehr bis zum letzten Tag mit der Überweisung warten und nach Möglichkeit nicht die vollen Beträge überweisen. Hat man dann für einen bestimmten Monat einen Betrag von - sagen wir - 8,15 € überwiesen, erklärt man in einem Schreiben, dass man leider etwas zuviel überwiesen hat, bittet um eine Rechnung und gibt an, solange die Überweisungen einzustellen, bis der aktuelle "Kontostand" geklärt ist.

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